23.11.05 (Tag 41)

Ab 10.30 Uhr Richtung Osten.
200 km bis Norseman, der letzten ordentlichen Siedlung vor dem Nichts. Beim Tanken zwei schwedische Chilenen getroffen, die auch nach Osten fahren. Wir beschliessen zusammen zu fahren.
sie fahren vorweg. Nach 15 min platzt ihnen ein Hinterreifen. Die komplette Laufflaeche fliegt weg. Gluecklicherweise passiert sonst nix. Wir wechseln den Reifen und fahren weiter. Es ist heiss und trocken und langweilig, weil da wirklich nix ist. Gar nix. Stundenlang, hunderte von Kilometern. Nur Wolken ueber der Ebene. In der Ferne Unwetterwolken. Man sieht in der Mitte genau wie es stuermt und regnet.
Irgendwann soll man seine Uhr 45 min vorstellen, da hier es nix ist, ist das aber wohl unnoetig.
Um ca. 17.30 Uhr fahren wir auf einen einsamen Parkplatz. Dort steht schon ein Melbourner (und Dalmatiner) mit seinem Wohnwagen. Spater kommt noch ein Road Train um sich Essen zu kochen.
Die Chilenen kochen Pasta mit Tuna und geben mir was ab.
Sonnenuntergaenge im Nullabor.

Wenn die Sonne weg ist, wird es wieder schnell kalt. Die ganze Nacht gibt es ueberall Blitze zu sehen (und Sternschnuppen), aber keinen Donner.

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