02.11.05 (Tag 50)

Busabfahrt verzoegert sich von 8.15 Uhr auf 9.30 Uhr, war aber gestern schon bekannt. Dann warten wir (drei) bis 9.45 Uhr im Bus auf die 9.45 Uhr-Faehre (200 m gefahren) und um 10.00 Uhr gehts dann los. Haette ich auch um 9.00 Uhr aufstehen und die 2 min zur Faehre laufen koennen, aber naja… Das Wetter ist weiterhin mies.
Ich liege ausnahmsweise auf dieser Reise mal ca. 20 Jahre unter dem Altersdurchschnitt, Busreise eben (no offence! ;-).
1 h Busfahrt quer ueber die Insel nach Seal Bay, der ersten Station. Die Insel ist als zweitgroesste vor Australien (nach Tasmanien) doch recht gross.
Seeloewen-Fuehrung am Strand, alleine darf man nicht runter. Dafuer steht man dann auch genau daneben (ok, 10 m). Wir warten exakt so lange bis wir trocken zur Strandplattform kommen, wo es sofort extrem stark zu regnen beginnt, sodass alle pitschnass sind. Als wir nach ein paar Minuten runter zum Strand gehen, hoert es dann auf zu regnen. Die Regenjacke ist gut und die Outpoor-Hose (ohne Beine!) trocknet schnell, weil es auch ordentlich windig ist. Die Jeanstraeger sind da schlechter dran.
Seeloewen tun am Strand meistens nix.

Nach ca. 45 min gehts weiter, 45 min im Bus zur Verpflegung. BBQ-Lunch in Massenabfertigung. Ok.
Julia & Andrew aus Sydney sind auch unterdurchschnittlich alt. Er war in Osnabrueck stationiert fuer 2 Jahre, sie findet Weihnachtsmaerkte toll.
Zum Nachtisch Koala-Walk gleich nebenan. Zwei sitzen im Baum – und tun nix.

Wallabies (kleine Kaenguruhs) huepfen ueberall rum. 14.00 Uhr Abfahrt zum Flinders Chase National Park, zu erst Remarkable Rocks.

Beeindruckend (und) windig. Ich bin Sehenswuerdigkeiten mit so vielen Leuten gar nicht mehr gewohnt.
Admirals Arch – da liegen wieder (bismal aber welche mit Fell) Seehunde rum. Noch windiger. Die Seehunde kann man hier auch hoeren und riechen.
Am Visitor Center huepefen einen die zahmen Kaenguruhs dann fast um.

(Ich sehe, ich muss zum Frisuer). Dann ist es auch schon fast 17.00 Uhr und die Rueckreise beginnt. Um 18.15 Uhr bin ich wieder im Penneshaw YHA. Hamburger sind nach 19.00 Uhr nirgendwo (mehr) zu bekommen, also gibt es zum ersten mal frischen Fish (& Chips). Grayfish oder so. Ok.
Um 20.30 Uhr ist Pinguin-Fuehrung im dunkeln am Strand. Schlechte Fotobedingungen, weil man verstaendlicherweise keinen Blitz benutzen darf. Manchmal wird mit einer orangen Taschenlampe geleuchtet.

Pinguine machen ganz schoen Krach, wenn sie wollen. Ausserdem sind diese – ca. 30 cm – aeusserst niedlich, wie sie so den Hang hoch wartscheln.

Zwei Hannoveraner (in den besten Jahren, oder so…) sind auch da.
Um 22.30 Uhr bin ich zurueck am Hostel. Die Pinguine sind auch schon da. Sie watscheln bis zu einem Kilometer landeinwaerts.

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