27.12.05 (Tag 75)

Nachts kommen die Fahnentraeger ins Zimmer und machen erstmal Krach. Nach fast 10 Tagen leeren Dorms muss ich mich daran erst wieder dran gewoehnen.
Neben der Dusche und neben meinem Rucksack liegen je eine (halb)tote Kakarlake. Grund genug auszuziehen, finde ich. Also gehe ich um 9.00 Uhr. Um 10.00 Uhr erfahre ich, dass wohl tatsaechlich noch Feiertag ist, das Auto also noch haette stehen bleiben koennen. Die Parkplaetzsituation ist etwas angespannt. Der andere Backpacker ist ausgebucht. Es ist schon ziemlich heiss und ich setze mich an den Strand. Der ist heute fuer schwimmen geschlossen und die Lifeguard pfeift staendig die Leute wieder raus. Irgendwann darf man dann aber doch schwimmern gehen. Die Durchsage “Stay between the flags!” bleibt aber den ganzen Tag.
Ich laufe ein bisschen rum, halte meine Beine ins Aussenschwimmbecken und den Rest in die Sonne. So geht das bis 16.00 Uhr.
Statt weiterzufahren, versuche ich es mal in Hostel Nr. 3. Weiter weg vom Strand. Frei parken vor der Tuer. Fuer 23 $ und insgesamt wohl ok. Vor allem mit Pool! Da halte ich erst mal wieder meine Beine rein. Die Stimmung in diesem eher kleinen Hostel ist sehr gut. Ich muss feststellen, dass ich mich auf der Schulter und am Hals ziemlich verbrannt habe – all das was man ohne Spiegel selbst nicht sehen kann – trotz eincremen.
Ein kanadischer Vater und sein Sohn ziehen ein. Die sind ganz nett und wir laufen noch mal fast 2 Stunden durch den Ort.
Toastbrot und Wurst ist heute im Auto vergammelt. Draussen werden Wer wird Millionaer-Fragen aus Bierverschlusskappen gestellt.

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