26.01.06 (Tag 105)

Australia Day.

Ozzie! Ozzie! Ozzie! Oi! Oi! Oi!

Denn ganzen Tag Nationalfeiertag. Ich bekomme aber nicht viel mit, denn ein neuer Tag im Car Market waret auf mich.
Der Schweizer von Tag 1 erscheint wieder. Kann sich aber nicht dazu durchringen mehr als 2.000$ zu zahlen.
Ein paar andere Autos werden verkauft. Wenigstens sind heute mehr Leute unterwegs und gucken nach Autos. Viele zum ersten mal. Ein paar Iren lassen sogar mal den Motor an. Kaufen dann aber doch nicht. Mein angesetzter Preis liegt nun bei 2.800$.
Um 14.00 Uhr ist der Schweizer wieder da. Ich merke schon jetzt oder nie. Fuer 2.600$ nimmt er ihn dann. Ohne Probefahrt. Ohne ihn einmal angelassen zu haben. 500$ Anzahlung, Rest morgen um 13.00 Uhr. Selbst mit 2 Karten braucht man zwei Tage um das Geld aus dem Automaten zu ziehen. Wir gehen Bier und Cola trinken.
Ich habe ca. 900$ verloren, das bei ca. 90 Tagen Fahrerei 10$ pro Tag macht. Ein Leihwagen ist teurer.
Ich bin echt erleichtert diesen triesten Ort verlassen zu koennen und das Auto los zu sein. Puuh. Ich hole meinen restlichen Kram aus dem Auto und bringe ihn ins Hostel. Zu letzt den Schutzengel. Die Papiere zur Ummeldung fuelle ich schon mal soweit aus wie es geht.
Dann zum letzten mal Waesche waschen.
Um 19.00 Uhr treffe ich mich mit den Schweizerinnen am Darling Habour, wo nach einiges los ist. Alles voller Flaggen. Im gewohnten Format, auf T-Shirts, ins Gesicht oder auf den Oberarm gemalt. Nationalstolz allueberall. Das Programm ist aber vernachlaessigbar.

Die Schweizer haben noch 2 Kollegen dabei (also Bekannte) und das Schwitzerduetsch ist ohnehin und bei der Lautstaerke in den vollen Bars noch schlechter zu verstehen. Also gucke ich auf den Grossbildfernseher Krickett, waehrend die Schweizer zu zuericher Preisen (also verdammt (bzw. fuer Deutsche zu) teure Essen bestellen. Fuer Schweizer ist es hier scheinbar wirklich guenstiger als fuer Deutsche. Eine Zahnarzthelferin verdient dort ja auch mehr als ich.
Gegen 21.30 Uhr ist dann Feuerwerk. Nicht gerade besonders eindrucksvoll. Immerhin soll es sogar laenger gedauert haben als das zu Silvester. In Bodenwerder ist man da wohl anderes gewohnt…

Um 23.15 Uhr verabschieden sich dann die Schweizer und ich gehe zurueck ins Hostel.

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